Die Arbeit des PR-Rates in 2014 – ein Jahresbericht

Der 5. Rat der Pastoralreferent/innen kann bereits auf ein Sitzungsjahr zurückblicken. In dieser Zeit standen einige Schwerpunktthemen im Fokus, aus denen sich für die weitere Arbeit des Rates unterschiedliche Konsequenzen ergeben.

Teamkultur
Das vor einem Jahr veröffentlichte Arbeitspapier zur „Teamkultur“ veranlasste den Rat zu einer ersten Vergewisserung im Februar 2014. Eine unter allen PR durchgeführte Umfrage zu Erfahrungen mit Formen der Teamkultur gab hilfreiche Aufschlüsse über aktuelle Entwicklungen, die im Rat diskutiert wurden. Empfehlend weist der Rat auf die Möglichkeiten der Entwicklung einer Teamkultur in Aus- und Fortbildungssettings hin. Eine Zusammenarbeit mit den Geschäftsausschüssen des Priester- und Diakonenrates ist angestrebt und wird sich u.a. weiter der Teamkultur widmen. Eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Inhalten der Umfrage bot der Rat im Rahmen der diesjährigen Mitarbeiterversammlung unter dem Leitwort „Team(kultur) – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ in Dülmen.

Bildung einer lebendigen, missionarischen Kirche vor Ort
Im Blick auf die Rolle der Pastoralreferenten/innen befasste sich der Rat gleich in zweifacher Hinsicht mit dem Grundanliegen des Pastoralplans.
Kritisch beriet der Rat zum einen den Entwicklungsstand lokaler Pastoralpläne. Als sehr wichtig erscheint dem Rat die Motivation und Begleitung durch hauptberufliche Seelsorger/innen vor Ort, da diese wesentlich dazu beitragen könnten, die möglichen Anstrengungen einer Pastoralplanentwicklung auch als lohnend zu erkennen. Bis Mitte 2015 werden Regionalgruppen installiert, die dem Austausch und der Beratung der Prozessverantwortlichen vor Ort dienen. Insbesondere für Pastoralreferenten, die sonst nicht als Pastoralberater (ehem. Gemeindeberater) tätig sind, sieht der Rat in diesen Regionalgruppen eine Gelegenheit, sich als prozessfördernde Begleiter und Berater der (ehrenamtlichen) Pastoralentwickler vor Ort zu erweisen.
Zweitens beriet der PR-Rat über die Chancen vielfältiger Verkündigungsformen einer missionarischen Kirche, die – auch ganz im Sinne von Evangelii Gaudium – aufbricht und vor allem an die Ränder geht. Nicht nur lohnt sich dazu eine Auseinandersetzung mit dem Apostolischen Schreiben; das Aufsuchen neuer missionarischer Orte kann ebenso zu einer Profilschärfung des Berufes der Pastoralreferenten/innen in unserem Bistum beitragen. Der Rat wird in diesem Sinne am Berufsprofil weiter arbeiten.

Weitere Themen
Die Ergebnisse der in 2014 durchgeführten Seelsorgerstudie zur Berufszufriedenheit werden im Rahmen eines Tags der SeelsorgerInnen am 5. Mai 2015 vorgestellt. An der Gestaltung dieses Tages wird der PR-Rat beteiligt sein.  Es gibt außerdem Überlegungen, die bisherigen Angebote für KollegInnen im Ruhestand zu überdenken. Dies soll insbesondere einer Vernetzung derjenigen dienen, die dies über den Zeitpunkt des Eintritts in ihren Ruhestand wünschen. Der Rat wird sich weiter an den Beratungen darüber beteiligen.

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