Die Satzung des PRR

PRÄAMBEL

Vom Diözesanbischof beauftragt sind im Bistum Münster Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten als hauptamtlich angestellte Seelsorgerinnen und Seelsorger tätig.

Grundlage ihrer Mitwirkung an amtlichen Aufgaben der Kirche ist ihre Teilhabe am gemeinsamen Priestertum aller Getauften und ihre berufliche Ausbildung, wie sie die “Rahmenstatuten und -ordnungen für Gemeinde- und Pastoralreferenten/-innen” und die “Diözesane Regelung für Pastoralassistenten/-innen und Pastoralreferenten/-innen im Bistum Münster” regeln.

Der Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten ist das Organ, durch das diese Berufsgruppe an der Leitung des Bistums durch den Bischof beteiligt wird. Er nimmt die Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanpastoralrat, Priesterrat, Diakonenrat und Ordensrat wahr.

 

§ 1 ZUSAMMENSETZUNG

Dem Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten gehören stimmberechtigt an

1. Der Bischof als Vorsitzender.
2. Zehn Kreisdekanatssprecher/-innen als Vertreter/-innen der Regionen, darunter die beiden Sprecher/-innen des Offizialatsbezirks Vechta.
3. Zehn direkt gewählte Pastoralreferenten/-innen.

Dem Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten gehören beratend

4. Die Leiterin/der Leiter des Instituts für Diakonat und pastorale Dienste im Bistum Münster.
5. Die/der für die Berufsgruppe zuständige Referent/-in der Hauptabteilung Seelsorge-Personal des Bischöflichen Generalvikariates Münster sowie der entsprechende Vertreter des Bischöflich Münsterschen Offizialates Vechta.
6. Je ein/e Vertreter/-in der Mitarbeitervertretungen aus dem nordrhein-westfälischen Teil des Bistums und dem Offizialatsbezirks Vechta.

§ 2 AUFGABEN

1. Beratung von pastoralen Leitlinien und Schwerpunkten im Bistum.
2. Mitwirkung bei konzeptionellen Überlegungen zum pastoralen Dienst der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten.
3. Kooperation mit den anderen Räten des Bistums.
4. Entsendung von Vertreter/-innen in den Diözesanrat (ehemals Diözesanpastoralrat).
5. Beobachtung und Begleitung der Berufsentwicklung von Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten als Laien in der Seelsorge.

§ 3 BESCHLUSSFASSUNG

Der Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten ist beschlussfähig, wenn bei einer ordentlich einberufenen Versammlung die Hälfte aller Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Durchführung der Beschlüsse obliegt dem Bischof. Stimmt der Bischof einem Beschluss des Rates der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten nicht zu, so wird die Angelegenheit in angemessener Frist erneut beraten.

Beschlüsse werden veröffentlicht, falls das Plenum im Einzelfall nicht anders entscheidet.

§ 4 WAHL UND AMTSZEIT

1. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.
2. Die Wahl der Mitglieder nach § 1, Abs. 2 regelt die Ordnung der Kreisdekanatstreffen.
3. Die Wahl der Mitglieder nach § 1, Abs. 3 regelt die Wahlordnung des Rates der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten.

§ 5 GESCHÄFTSFÜHRENDER AUSSCHUSS

1. Der Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten wählt fünf Mitglieder für den Geschäftsführenden Ausschuss.
2. Der Geschäftsführende Ausschuss hat die Aufgabe,

1. in Absprache mit dem Bischof eine Tagesordnung zu erstellen und spätestens 14 Tage zuvor zu den Sitzungen einzuladen,
2. eine Moderatorin oder einen Moderator für die Sitzungen zu stellen,
3. das Protokoll zu erstellen.

§ 6 ARBEITSWEISE

1. Der Rat der Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten kommt jährlich zu mindestens zwei Sitzungen zusammen.
2. Die Modalitäten der Arbeitsweise regelt die Geschäftsordnung.

In Kraft getreten am 1. Januar 1997

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