Weiterarbeit am Berufsprofil „Pastoralreferent*in“

Neben dem gemeinsamen Prozess der drei berufsständischen Räte (Priesterrat, Pastoralreferent*innenrat, Diakonenrat) beschäftigt den Pastoralreferent*innenrat auch die Frage nach der Entwicklung des Berufsprofils „Pastoralreferent“. Angesichts zurückgehender Personalzahlen sowie der institutionell und geistlich durchgerüttelten Kirche ein relevantes Tun mit Auswirkungen auf Selbstverständnis und Einsatzgestaltung des pastoralen Dienstes durch hauptberufliche Laien.  

Mit den erarbeiteten Ergebnissen (Impulse, Gedanken, Positionen) des letztjährigen Studientags soll weitergearbeitet und Überlegungen des Dienstgebers aufgegriffen werden. Dem dient die nächste Sitzung des Pastoralreferent*innenrats, Ende Oktober, gemeinsam mit den Verantwortlichen des Generalvikariats. Wir werden berichten und sind an einem auch breiten Austausch in der Berufsgruppe interessiert.  

Nachklang und Auftakt zu den gemeinsamen Sitzungen der Räte

Die letzte gemeinsame Sitzung der Räte ist nun einige Wochen her – Zeit für die Geschäftsführenden Ausschüsse, die Vorbereitung und Durchführung der Tagung zu reflektieren und, auch auf ausdrücklichen Wunsch von Bischof Felix Genn, die Arbeitsergebnisse zu systematisieren und in die Diözese einzuspeisen.  

Die weiteren Verabredungen sind diese: Mit der Bündelung der Themen der Klausur (siehe Bericht dazu unten) geht es in ein Gespräch mit dem Bischof, aus dem sich die Weiterarbeit mit den Themen grundsätzlich, aber auch auf der nächsten gemeinsamen Sitzung ergeben wird. Die nächste gemeinsame Sitzung findet am 2. und 3. September in Stapelfeld statt. Schon heute ist klar, dass das Thema „Klerikalismus“ einen Raum haben wird. Der Bischof wünscht sich dazu auch eine Impulsgeberin von außen sowie eine geistliche Auseinandersetzung damit.  

Gemeinsame Sitzung der Räte im Gertrudenstift

Am 18. und 19. Februar tagten die drei berufsständischen Räte erneut gemeinsam. Im 70-köpfigen Plenum waren auch Bischof Dr. Felix Genn, Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp, die Weihbischöfe und Personaldezernent Karl Render anwesend.  

In inzwischen gewohnt guter, kollegialer und methodisch professioneller Art stand die Beschäftigung mit der MHG-Studie am Ausgangspunkt der thematischen Einheiten. Aus diesen heraus entstanden verschiedene Bündelungen, die nun von den Geschäftsführenden Ausschüssen systematisiert und mit dem Bischof weiterbesprochen werden, auf dass diese in die Diözese einfließen und auch den weiteren Beratungsprozess des Bischofs durch die Räte beschäftigen können.  

Die Themen waren:  Kirche und Sexualität, „Leibes-Lust“ als Inhalt von Katechese // Rolle der Frau, Potentiale von Frauen und Männern nutzen // (priesterlicher) Dienst und Lebensform // Macht und Klerikalismus, auch im „Kirchenvolk“ und bei Pastoralreferent*innen // „Im Dienst des Herrn“ – das Heilige pflegen // Wirklichkeit wahrnehmen, Spannungen zwischen zeitgenössischer Wirklichkeit und kirchlicher Lehre – Konsequenzlosigkeit // Vertrauen, Feedback und Reflexion als Kennzeichen eines Kulturwandels // Leitungsfragen differenzieren: Verantwortung, Liturgie, Amt …  

Bischof und Generalvikar gaben in ihren persönlichen Berichten Informationen der Bistumsleitung an die Multiplikator*innen der Räte weiter: Politische Gespräche auf Landesebene zum Kinderbildungsgesetz, Absage der Regionalen Fortbildung, Prozess „Kulturwandel“ im Generalvikariat, Arbeitgeberkampagne, Leitung in Gemeinden und Pfarreien. Hier und da entspann sich ein kurzer Diskurs. Die Räte erinnerten daran, als Gesprächspartner mit Rückbindung an die pastorale Basis und Expertise zu den pastoralen Entwicklungsthemen angehört zu werden.  

Bericht von der Sitzung des Rates im Dezember 2018

Die Dezembersitzung des Rates war geprägt von den Erzählungen von Bischof Dr. Felix Genn über seine Teilnahme an der Jugendsynode, der Veröffentlichung der MHG-Studie und dem Thema Berufungspastoral.

Der Bischof war angetan von der geistlichen Diskussionskultur der Synode und einem sehr zuhörenden und dann zusammenbindenden Papst.

Die Veröffentlichung der MHG-Studie hat vor allem innerhalb der Bischofskonferenz für Gesprächsstoff gesorgt. Für das Bistum Münster sprach der Bischof von einer Null-Toleranz-Linie und einer direkten Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden. Die Ratsmitglieder gaben erste Rückmeldungen zu dieser Thematik, die auf der gemeinsamen Sitzung der Räte im Februar intensiv beraten werden sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Berufungspastoral. Die scheinbar einseitige Unterstützung priesterlicher Berufungspastoral in unserem Bistum hatte in der Berufsgruppe für Irritationen gesorgt. Der Bischof konnte aufklären, dass dies dem Impuls einer Gruppe junger Priester entsprach, für ihn aber nicht exklusiv zu sehen ist. Er hat unsere Berufsgruppe motiviert, sich aktiv einzubringen. Über die Form dessen wird weiter zu sprechen sein. – Im Gespräch wurden auch Aspekte der Attraktivität eines Arbeitens bei Kirche kritisch gehoben, wie z.B. die Residenzpflicht, was der Bischof achtsam zur Kenntnis nahm.

Im formalen Sitzungsteil gab es u.a. die Nachberufung von Hendrik Werbick auf den jüngst durch einen Verzicht der Priester zur Verfügung gestellten dritten Sitz im Diözesanrat (neben Marlies Terbeck und Werner Heckmann).

Die nächste Sitzung des Rates findet gemeinsam mit dem Priester- und Diakonenrat am 18./19. Februar 2019 statt. Es folgen eine zweite gemeinsame Sitzung im September (2./3. September) sowie eine solitäre Sitzung des Rates am 29. Oktober 2019.

Vorbereitung der nächsten Sitzung – Bischof bringt seine Themen ein

Neben den gemeinsamen Sitzungen mit den anderen Räten und der Bistumsleitung braucht es auch solitäre Treffen des Rates der Pastoralreferent*innen mit dem Bischof, um spezifische und eigene Themen zu betrachten. Ein solches Treffen steht Anfang Dezember an.

Bischof Felix Genn ist auf den Geschäftsführenden Ausschuss zugegangen, um die Sitzung gemeinsam in den Blick zu nehmen. Der GA freut sich, dass der Bischof das Instrument des Rates aktiv für seine Leitungsaufgabe nutzt. Am Ende des Treffens stand die Tagesordnung, die zwei Anliegen des Bischofs in den Mittelpunkt nimmt:

Zum einen die Frage nach der Ausgestaltung der Beruf(ungs)pastoral für unsere Berufsgruppe. Bischof Genn wird aufgrund der verunglückten Kommunikation rund um die Schließung der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ den Stand der Dinge vortragen und seine Sicht auf das Thema darlegen – Maßnahmen und Positionen, die aus Sicht des GAs gute Chancen für uns bereithalten. Diese sollen im Gespräch ausgelotet werden.

Zum anderen möchte der Bischof anlässlich der MHG-Studie ins Gespräch kommen – weniger über die Vergangenheit, mehr über die Zukunft. In der Vorbereitung sagte er: „Ich möchte hören, was Sie mir raten, zu tun.“

Wir werden wie gewohnt an dieser Stelle über die Sitzung berichten.

Geschäftsführende Ausschüsse der Räte blicken zurück und nach vorne

Die Geschäftsführenden Ausschüsse (GA) von Priesterrat, Diakonenrat und Rat der Pastoralreferent*innen dienen der Kontinuität in der Arbeit, sind Anlaufstelle und Impulsgeber. Schon seit Jahren gibt es auch gemeinsame Treffen – vielleicht hat die inzwischen erstarkte Zusammenarbeit der drei Räte darin seinen Anfang.

Mitte Oktober traf man sich, um die gemeinsame Sitzung am 3./4. September auszuwerten und davon ausgehend nach vorne – vor allem auf die kommende gemeinsame Sitzung im Februar 2019 – zu schauen.

Die Atmosphäre der Tage auf dem Klausenhof wurde als ausgezeichnet, die Gestaltung der Arbeitszeiten als gelungen bewertet. Als Resümee kann gelten: Die pastoralen Berufsgruppen haben einander im Blick und sehen eine gemeinsame Mitverantwortung für die Zukunft der Kirche im Bistum Münster.

Gleichwohl gilt es auf dieser Grundlage voran zu schreiten. Die Schlagwörter „Mißbrauch“ und „Klerikalismus“ wirken heftig hinein in das Tagesgeschäft und Selbstbild der pastoralen Berufe. Hinter denen im sogenannten Kulturwandel aufgerufenen Themen Leitung, Rolle und Macht geht es letztlich um systemrelevante Selbstbeschreibungen, die – vielleicht auch manchmal mutig – in den Blick zu nehmen sind.

Die nächste gemeinsame Sitzung wird nach Vorstellung der GAs ein Diskussionsort untereinander und mit der Bistumsleitung dafür sein.

Gemeinsame Klausur der Räte 3./4. September

Dinge, die einen gemeinsam betreffen, sollte man auch gemeinsam angehen. In diesem Sinne sind der Priesterrat, der Diakonenrat und der Rat der Pastoralreferent*innen seit einigen Jahren zunehmend gemeinsam unterwegs. In den Räten kommen gewählte Vertreterinnen und Vertreter der pastoralen Dienste zusammen. Die Grundhaltung bei den Treffen ist, dass die Gemeinsamkeiten groß und die Unterschiede eine Chance sind.

Den Klausurtag Anfang September muss man in einen Gesamtzusammenhang stellen: Kirche verändert sich, Kirche soll sich auch weiter verändern. Das bleibt nicht ohne Wirkung auf das Berufungs- und Berufsverständnis von Priestern, Diakonen und Pastoralreferent*innen, auf die Zusammenarbeit untereinander und mit weiteren Akteuren, auf die daraus folgenden Erfordernisse von Aus- und Fortbildung sowie die Personalentwicklung. Der „Kulturwandel“ ist auch hier wahrnehmbar.

Jede Gruppe aus dem pastoralen Dienst brachte Impulse in die Klausur mit ein, zu denen dann gemeinsam gearbeitet wurde: Die Diakone fragten nach ihrem Beitrag in der zukünftigen Gestalt der Kirche. Die Pastoralreferent*innen schärften den Blick auf die heutigen Funktionen des pastoralen Dienstes inner- wie außerkirchlich. Die Priester betonten den Wunsch, nicht losgelöst von den anderen Leben und Glauben miteinander zu teilen.

Ziel der Klausur war nicht, konkrete Folgerungen abzuleiten, sondern in eine Nachdenklichkeit zu kommen, aus der dann besser Unterschieden werden kann, worum es weiter gehen muss. Dafür wird Raum sein, denn für das kommende Jahr wurden gleich zwei anderthalbtätige Treffen vereinbart. So entsteht auch Zeit für die informelle Begegnung und das gemeinsame Gebet als nicht minder wichtige Elemente des gemeinsamen Weges.

Bischof Felix Genn und Teile der Bistumsleitung waren mit auf der Klausur. Der Bischof zeigte sich dankbar für die gemeinsame Diskussion und den Wunsch der Räte, den Weg der Kirche im Bistum Münster mitzugestalten.

An einer getroffenen Absprache wird die Ausrichtung und die Stimmung der pastoralen Dienstgruppen untereinander gut ablesbar: Die Priester verzichten auf zwei Plätze im Diözesanrat und bitten diesen darum, jeweils einen Platz den anderen Räten anzubieten. Durch einen solchen Schritt – der nichts mit Proporz und Machtverteilung aber viel mit gemeinsam wahrgenommener Verantwortung zu tun hat – wird deutlich, dass man Kulturwandel nicht machen, aber wahrnehmen und ihn unterstützen kann. Solcherart beeindruckt darf man nach der Klausur durchaus sein.

Studientag des Rates der Pastoralreferent*innen

Der Rat der Pastoralreferent*innen hat den Auftrag, die Entwicklung der Berufsgruppe mitzugestalten. Dies tut er in der Zusammenschau von dienstrechtlichen und berufspolitischen Kontexten sowie den Interessen des Dienstgebers, was ja auch die Zusammensetzung des Rates verdeutlicht.

Der im letzten Herbst neu gewählte Rat hat sich diese Aufgabe besonders deutlich auf die Agenda gesetzt. Denn das inzwischen geflügelte Wort vom Kulturwandel mit seinen bisherigen Ausformungen durch Markenbildung, Prioritätensetzung und gemeindlichen Leitungsmodellen ist Ausdruck einer Entwicklungsbewegung in unserem Bistum, die auch unsere Berufsgruppe betrifft – als Angesprochene, als Betroffene, als Umsetzer, als Ideengeber.

Um in Sachen Profilentwicklung miteinander in Bewegung zu kommen, galt es, einen Überblick darüber zu erhalten, was aus verschiedener Richtung gerade über den Beruf der Pastoralreferent*in gedacht wird. Dazu fand am 20. August ein Studientag statt, bei dem sich die Mitglieder des Rates – inklusive der IDP-Leitung und der Personalreferentin – in großer Zahl trafen.

Unter der Moderation von Regina Laudage-Kleeberg kamen wir in eine gute Nachdenklichkeit, die, neben der Lektüre von Berufsentwicklungsimpulsen z.B. vom kirchlichen Organisationsentwickler Valentin Dessoy, insbesondere durch den Impuls von und den Austausch mit Holger Bramsiepe (GenerationDesign, Wuppertal) gestärkt wurde.

Er stellte die Zukunft der Gesellschaft, in die hinein wir als Kirche im Bistum Münster gesandt sind, als Idee dessen, was wir heute denken und tun – also als gestaltbare Wirklichkeit – vor und nannte verschiedene beobachtbare Trends, z.B. Urbanisierung, Connectivity, Sicherheit oder New Work. Bramsiepe illustrierte dies an schon erkennbar in der Wandlung befindlichen Formen des Zusammenlebens und der Arbeitswelt. Dadurch wurde deutlich, dass wir als Berufsgruppe hinsichtlich dessen was wir tun (Inhalt und Auftrag des Dienstes, auch im Gespräch mit dem Dienstgeber) und wie wir es tun (Fähigkeiten für die Arbeit, man denke hier auch an Erfordernisse an die Aus- und Fortbildung) nach vorne denken sollten. Unsere Alltagserfahrung erhielt hier wertvollen Unterbau.

Inhaltliche Vereinbarungen gab es ganz bewusst nicht, dafür stehen wir noch zu sehr am Anfang. Aber wir nehmen Gedanken mit in den Austausch auf der gemeinsamen Klausur der Räte Anfang September. Dort ist auch unser Bischof Felix Genn dabei. Danach gilt es den Stand der Dinge zu sichten: Was werden wir mit allen pastoralen Dienstgruppen gemeinsam weiterbearbeiten und voranbringen? Wo möchte der Bischof Schwerpunkte setzen? Was möchten wir in breiterer Weise mit den Kolleg*innen der Berufsgruppe besprechen?

Es wird sich lohnen, sich von Zeit zu Zeit über den Fortgang zu informieren und Einladungen zum Gespräch, z.B. auf der Kreis- bzw. Stadtdekanatsebene wahrzunehmen. Die Profilentwicklung unseres Berufs geht ja nun wirklich jede und jeden an. Bei Rückfragen, Hinweise und Ideen sind die Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses gerne auskunftsfähig und ansprechbar.

/jch

Sommerpause? Keineswegs!

Es ist ein gutes Zeichen, wenn es nicht heißt: „Ach, darum können wir uns dann im Herbst kümmern“, sondern mit Weitsicht ruhig und engagiert weiter an den Themen gearbeitet wird. Die Themen? Das Thema! Das Thema, das viele in unserer Berufsgruppe umtreibt und das der Rat sich folgerichtig als Schwerpunktthema gesetzt hat: Die Rollenveränderung des pastoralen Dienstes in der zukünftigen Gestalt von Kirche.

An verschiedenen Stellen bahnt es sich ja an, da muss man nur auf Kirchenbild-Plakate und die Verortung von Hauptberuflichen darin schauen, sich die Gedanken des bischöflichen Rats zur hauptberuflichen Begleitung von Gemeinden durchlesen und die Gehversuche mit geteilter Leitung in den Pfarreien vor Augen halten. Und wer in die Geschichte unserer Berufsgruppe schaut weiß: Es ist gar kein neues Thema, aber ein Thema, das in unserer Zeit offener diskutiert werden kann. Wer dann noch in die Breite der faktischen Einsatzfelder schaut, entdeckt, dass Kolleginnen und Kollegen an mancher Stelle schon lange in einer Berufswirklichkeit unterwegs sind, die wir bisher als „besonders“ oder „außerordentlich“ benannt haben. Wir können also sogar bei uns selber lernen.

Der Rat der Pastoralreferent*innen wird bei einem internen Studientag am 20. August tiefer in das Thema einsteigen. Wertvoll und zukünftig sicher wirkungsvoll ist dabei der gute Kontakt zum Dienstgeber: Maria Bubenitschek als Personalreferentin in der Hauptabteilung Seelsorge-Personal gestaltet den Tag mit. Und mit Christel Plenter und dem IDP-Team gab es einen ersten Gedankenaustausch dazu. Bei der gemeinsamen Klausur der Räte – also gemeinsam mit den Priestern und Diakonen – am 3./4. September bringen wir die jeweiligen Gedanken der Berufsgruppen zusammen und kommen auch mit unserem Bischof darüber ins Gespräch. Beides – Studientag und Räteklausur – wird konkretisieren helfen, den Prospekt für die weiter zu vertiefenden, anzugehenden, umzugestaltenden Dinge zu füllen.

Es ist gut, dass es diesen Weg gibt und es ist gut, dass es ein gemeinsamer Weg ist. Im Kontext des ausgerufenen Schlagworts vom „Kulturwandel“ ist es ein konkreter Beitrag, nicht nur über Wandel zu reden, sondern ihn auch zu gestalten. Denn wir im pastoralen Dienst sind Kulturträger.

Vorbereitung des Studientages

Der Rat der Pastoralreferent*innen im Bistum Münster trifft sich am Montag, 20. August zu einem internen Studientag. Die Vorbereitungsgruppe hat sich nun erstmals getroffen und eine erste Skizze des Tages erstellt.

Inhaltlich wird es um diese Linien gehen: Wie begegnen wir der Veränderung der Berufsrolle / beruflichen Identität von Pastoralreferent*innen auf dem Zukunftsweg der Kirche im Bistum Münster? Auch die Veränderung durch Großpfarreien und „Mega-Teams“ sind noch nicht eingeholt, zudem begegnet die junge Generation älteren Berufsbildern. Die fortan geförderte Partizipation an Leitung durch freiwillig Engagierte in den Pfarreien verändert ebenfalls etwas – aber was eigentlich?

Über all das gilt es zu reflektieren, sich Impulse zu holen und gemeinsam mit dem Dienstgeber (der großes Interessse an diesem Tag hat und sich aktiv einbringt) nach vorne zu schauen: Was heißt das für Berufsbeschreibungen, für Ausbildung, für Personalentwicklung?

Wir werden berichten, freuen uns aber auch über Nachfragen.